Zeichen setzen – 500 Jahre Reformation in Celle

vier Ausstellungen
vier Positionen

in Celle

14. Mai bis
12. November
2017

vier Ausstellungen
vier Positionen

in Celle

14. Mai bis
12. November
2017

Celle, die eher abgelegene Residenzstadt, spielte eine Vorreiterrolle bei der Umsetzung der Reformation in Norddeutschland. In vier Ausstellungen gehen das Bomann-Museum Celle, das Residenzmuseum im Celler Schloss und die evangelische Stadtkirche St. Marien gemeinsam der Geschichte der Reformation und ihren Auswirkungen bis heute nach. In Schlaglichtern werden unterschiedliche Facetten der Reformation als Bewegung religiösen und kulturellen Wandels lebendig sichtbar, die alle Bereiche des Lebens betraf. Unter dem gemeinsamen Titel »Zeichen setzen« laden die Ausstellungen an drei nahe beieinanderliegenden Standorten im Herzen der Stadt ein, Geschichte und Wirkung der Reformation in Celle und der Lüneburger Heide zu entdecken.

News

Aktuelles
auf einen
Blick

25. April 2017

Der Aufbau hat begonnen

So sieht es in einem Ausstellungsraum drei Wochen vor der Eröffnung aus: Einbauten werden geliefert, Wände gestrichen, Vitrinen platziert. Bald kommen die ersten Objekte an.

10. April 2017

Erste Leihgaben kommen an

Die Ausstellungseröffnung rückt näher und damit kommen bereits erste Leihgaben anderer Museen bei uns an. So auch dieses Papierrelief von Albert von Soest aus dem 16. Jahrhundert, eine Leihgabe des Museums Lüneburg. Der Künstler hat eine Vervielfältigungstechnik angewandt, bei der das Papier in Formen gepresst und anschließend bemalt wurde. Die Bildfindungen entnahm er gängiger Druckgrafik. Seine Werkstatt arbeitete dadurch effizient und kostengünstig. Soest arbeitete überwiegend in Lüneburg, er gilt aber auch als Schöpfer des Grabsteins für Herzog Ernst den Bekenner in Celle.

 

28. März 2017

Orgelaufnahmen in der Stadtkirche

Die Vorbereitungen für die Reformationsausstellung rund um die Celler Schlosskapelle laufen auf Hochtouren. Letzte Woche: Aufnahmen auf der Orgel der Celler Stadtkirche St. Marien mit Robin Hlinka. Die Musik soll zum Teil als Hintergrund für die derzeit in Produktion befindlichen 3-D-Filme über die Schlosskapelle genutzt werden, zum Teil werden die Aufnahmen in eine Hörstation integriert, die anschaulich machen soll, wie sehr die frühen Orgelregister sich klanglich am Renaissance-Instrumentarium der damaligen Spielleute orientierten. Ein interessanter Nachmittag mit dem sympathischen Organisten Robin Hlinka und dem netten Team von TMP Veranstaltungstechnik aus Wesendorf.

13. März 2017

Celle ist offiziell „Reformationsstadt Europas“

Seit dem 8. März ist Celle nun als „Stadt der Reformation“ auf der ganz Europa umfassenden Website „Reformation Cities“ zu finden. Die offizielle Auszeichnung mit dem Titel „Reformationsstadt Europas“ erfolgte bereits am 15. Februar. Neben weiteren 75 Städten in Europa darf Celle nun offiziell den Titel und das Logo führen.

Frühes, wegweisendes und besonderes Engagement bei der Durchsetzung der Reformation zu Luthers Zeiten und eine kulturelle wie historische Repräsentation der Ereignisse heute waren Voraussetzung für die Aufnahme in den illustren Kreis. Die nächsten Reformationsstädte von hier aus sind Wolfsburg, Minden und Bremen. Mehr Informationen unter: http://reformation-cities.org/cities/celle

Die Reformationsstädte Europas sind ein Projekt der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa GEKE, ein Partnerschaftsprojekt europäischer Kirchen und Städte anlässlich des 500. Jubiläums der Reformation. Die Initiative unterstützt das erlebnisreiche Zusammenspiel von Kunst, Kultur und Spiritualität und fördert Geschichtsabenteuer und Tourismus in den Städten der Reformation.

24. Oktober 2016

Reformation in Niedersachsen auf einen Blick

Überall in Niedersachsen finden 2017 Ausstellungen, Führungen, Tagungen, Konzerte und vieles mehr zum Reformationsjubiläum statt. Damit Sie sich einen Überblick verschaffen können, bietet das Online-Projekt „Reformation in Niedersachsen“ alle Termine gebündelt an. Betrieben wird die Seite vom dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur, dem Niedersächsische Kultusministerium und der Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen. Wir sind natürlich auch dabei!
refnds.e-msz.de